Mein Weg zum Halbmarathon – Teil 3 – Meine Laufstreckenempfehlung

Hallo Sportfreunde,

NO1215seit Sonntag, den 14.02. habe ich das Laufen wieder aufgenommen. So ganz in Ordnung ist das Sprunggelenk noch nicht, daher muss ich auch eine Bandage beim Laufen tragen. Das geht aber wohl auch in Ordnung, laut Absprache mit meiner Ärztin und meinem Physiotherapeuten, den ich immer noch einmal in der Woche besuchen gehe.

Einige werden bestimmt auch schon mitbekommen haben, dass ich auch donnerstags Abends mit dem Laufteam Sportkinder am Phoenixsee laufe. Jetzt ist es noch genau ein Monat. Dann startet mein erster Halb-Marathon. Egal wie…. Ich werde mitlaufen. Es wäre doch gelacht, wenn ich bis dahin nicht wieder genug Kondition bekomme.

Aber jetzt – anderes Thema:

Heute möchte ich euch heute einige Laufstrecken vorstellen. Mein Laufen begann ja erst richtig im Mai 2013. Damals noch mit wenig Begeisterung. Die sollte sich erst im Laufe der Zeit einstellen. Für mich kam irgendwann der Zeitpunkt. Seit dem muss ich raus auf die Piste, am liebsten in die Natur. Meistens habe ich nach dem Laufen wieder einen freien Kopf und fühle mich total wohl. Schon allein deshalb, da ich dann mal wieder den inneren Schweinehund besiegt habe.

 

 

Finnenbahn, Dortmund

 

Finnenbahn, Dortmund
Finnenbahn, Dortmund

Diese Strecke war meine Einstiegstrecke zum regelmäßigen Laufen. Mit meinen Laufbuddys Mirco und Lars haben wir zu Beginn immer die Kombination aus 800 Meter und einen kleinen Workout bestehend aus 5-8 Squats, 5-8 PushUps und 5-8 PullDowns absolviert. Später sind wir die Strecke dann ausschließlich gelaufen. Wer nicht nur im Kreis laufen mag, der kann seine Strecke erweitern und eine Runde um das Stadion, auf der einen Seite oder bis zum Schultenhof auf der anderen Seite Laufen. Ein weiterer schöner Effekt ist, dass man hier mit weniger Gripp trainiert.

 

 

 

 

 

 

 

Rombergpark, Dortmund

Rombergpark, Dortmund
Rombergpark, Dortmund

Die zweite Strecke, die ich euch nahelegen möchte, ist eine Laufstrecke im Rombergpark. Hier zählt Abwechslung und ist aufgrund seiner Länge auch für Laufeinsteiger geeignet.

Man startet den Lauf hinter dem Torhaus, direkt am Teich und läuft erst einmal rechts am selbigen vorbei bis fast zu Eingang Zoo. Dort befindet sich eine kleine Brücke, die man überqueren kann. Bis hierhin ist die Strecke eine Asphaltstrecke. Ist man nun über die Brücke gelaufen, dann geht es auf der anderen Seite überwiegend auf Waldboden zurück. Zurück am Teich, muss man diesen noch umrunden und ist dann wieder an Ausgangspunkt. Die Strecke hat eine Länge von etwa 2,4 km. Diese Strecke habe ich ausprobiert, nachdem ich auf der Finnenbahn schon einige Runden am Stück laufen konnte.

Nachteil an dieser Strecke ist die Menge an Fußgängern bei schönem Wetter. Dann wird der Lauf häufig zum Slalom-Lauf.

 

 

 

 

 

Phoenixsee, Dortmund

Phoenixsee, Dortmund
Phoenixsee, Dortmund

Die dritte Strecke, die ich euch empfehlen möchte, ist der Klassiker des „Laufteam Sportkinder e.V.“. Diese Strecke wird jeden Montag und inzwischen auch jeden Donnerstag mindestens einmal gelaufen. Das Umrunden des Phoenixsee.

 

Startpunkte gibt es mehrere. Ich mache meinen Startpunkt abhängig von der Zeit wann ich laufen gehe, da seit einiger Zeit das Parken am Phoenixsee kostenpflichtig ist.

  1. Startpunkt ist der Vorplatz Hörder Burg, genauer gesagt, vor der Bäckerei Brinker. Von hier aus startet auch der „Sparkassen Neujahrslauf“ und seit neuestem auch die Donnerstagsrunde (ab 19:30. Mitmachen lohnt sich!). Parkgebühren hier: von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr, 50 Cent pro Stunde
  2. Auf der Straße oberhalb vom Yachtclub Dortmund. Hier startet auch der Phoenixsee Halbmarathon. Auch hier Parkgebühren!
  3. Parkplatz Hügel Meinbergstr, an der B236. Das ist der Treffpunkt der Montagsgruppe. Günstig auch, wenn man einen Treppenlauf machen möchte. Dieser Parkplatz ist zur Zeit noch gebührenfrei.

Die Runde direkt um den Phoenixsee hat 3,2 km, wenn man die Brücke am Kinderspielplatz nutzt und etwa 500 Meter mehr, wenn man die hintere Brücke überläuft. Wunderbar ist die Trennung zwischen Fuß- und Rad- bzw. Inlinerweg. So kann man entweder auf Asphalt oder auf festen Boden laufen.

Phoenixgelände, Dortmund
Phoenixgelände, Dortmund

Richtig interessant wird es dann, wenn man den Phoenixsee hinter dem Toilettenhäuschen verlässt. Auf der alten Bahntrasse läuft man hier auf das Phoenix-West-Gelände. Nun gibt es viele Varianten, die weitere Wegstrecke zu gestaltet. Laufdistanzen von 10 km, 20 km und mehr sind möglich, ohne dass man im Kreis laufen muss. Hier lohnt es sich einen Blick in die Straßenkarte (z.B. Google Maps) zu werfen.

 

Gerne laufe ich auf den Westfalenpark zu, danach parallel zur B54 in den Rombergpark und von dort aus über das Phoenix-West Gelände wieder zurück zum Phoenixsee. Diese Strecke ist ein Teil der Phoenixsee-Halbmarathonstrecke.

 

 

Syburg, Dortmund

Syburg, Dortmund
Syburg, Dortmund

Eine wunderbare Strecke befindet sich im Dortmunder Süden, fast an der Grenze zu Hagen. Die Strecke ist wunderbar bergig und führt durchs Ardeygebirge, rund um den Dortmunder Golfclub. Der Reiz liegt in den Varianten der Strecke, über Straße, durch Felder und über Waldwege führt. Das schöne an dem Profil der Strecke ist, dass man zuerst nur den Berg hinaufläuft, um am Ende den Berg wieder hinunter zu laufen.

 

 

 

 

 

 

 

Regattabahn, Duisburg

Regattabahn, Duisburg
Regattabahn, Duisburg

Eine Strecke, die mich beeindruckt hat, ist etwas weiter entfernt: Die Regattabahn in Duisburg.

 

Hier gibt es verschiedene Weglängen. Die große Runde hat etwa 5,3 km, die „normale“ Runde hat etwa 5 km. Verbindet man beide Runden, dann läuft man 10,3 km. Der Untergrund variiert zwischen Waldboden und Asphalt. Leider muss man insbesondere beim Asphalt mit Schlaglöchern rechnen. Wie die Laufstrecke am Phoenixsee gibt es hier eine Beleuchtung.

 

 

 

 

 

 

Wendelinuspark, St. Wendel

Wendelinuspark, St. Wendel (Saarland)
Wendelinuspark, St. Wendel (Saarland)

Eine ganz besondere, weil aufgrund der Höhenmeter sehr anspruchsvolle Strecke ist dann, von Dortmund aus gesehen richtig weit entfernt. Die Laufstrecke im Wendelinuspark in Sankt Wendel, Saarland. Auch hier sind Laternen aufgestellt. Die Wegstrecke hat eine Distanz von ca. 5,2 km, was ja nicht so spektakulär ist. Das interessante sind die Höhenmeter. Im Prinzip gibt es kaum flache Stücke. Man ist immer bergauf oder bergab unterwegs. Über die gesamte Länge verteilen sich 140 positive und natürlich auch 140 negative Höhenmeter. Die Steigungen betragen zum Teil 13%. Jedes Mal, wenn ich hier unterwegs bin, habe ich Respekt vor der Strecke. Wer einmal die Chance hat, in diese Gegend zu kommen und Zeit dabei mitbringt, der muss diese Strecke auf jeden Fall ausprobieren. Im Übrigen ist auch der Marathon in St. Wendel empfehlenswert, der immer im April stattfindet.

 

 

 

 

 

Beim nächsten Mal erzähl ich euch dann endlich von einigen meiner Laufevents. Und dann ist es ja bald auch soweit….

Keep on running…

 

Euer Norbert

 

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