Mein Weg zum Halbmarathon – Teil 2 – Das Gewicht und so….

Liebe Sportkinder,

 

…. wenn das mit dem Gewicht doch nur mal so einfach wäre.

Tatsächlich habe ich schon mein Leben lang Sport betrieben (mehr oder weniger). Meine „Super-Sport-Zeit“ liegt jedoch schon fast 20 Jahre zurück. Je weniger Sport ich in den letzten Jahren gemacht habe, umso mehr an Gewicht habe ich zugenommen (klingt logisch).

Mit dem Laufen sollte sich das ändern. Zuerst jedoch nur zum Teil:

Mein Problem in den letzten drei Jahren war der klassische Jojo-Effekt. Solange ich also im Sommer gelaufen bin, habe ich auch auf meine Ernährung geachtet. Sobald aber der Winter kam, bin ich nicht mehr auf die Piste gegangen, sondern auf die Couch.

So bin ich also immer wieder gut über den Winter gekommen. Um das mal in Zahlen auszudrücken:

Im März 2014 habe ich 122 kg gewogen. Ab April 2015 habe ich dann wieder mit dem Lauftraining begonnen und habe auf die Ernährung geachtet. So hatte ich im Oktober 2014 nur noch 111 kg.

Das wäre jetzt ein guter Ansatz gewesen, so weiter zu machen – hab ich aber nicht. Im März 2015 waren es dann sogar 125 kg. Zu meiner Entschuldigung kann ich vielleicht noch anbringen, dass ich eine Schulte-OP hatte (reicht aber irgendwie nicht als Entschuldigung)

Aber – so soll es nicht weitergehen! Zur Marathonstaffel in Düsseldorf am 26.04.2015 waren schon etwa 5 kg runter.

Der endgültige Kick kam dann im Sommer letzten Jahres. Eine Ernährungsumstellung habe ich für mich entdeckt. Das heißt:

  • Fast vollständiger Verzicht auf Alkohol (Ausnahme zu besonderen Anlässen)
  • Keine Süßigkeiten oder Chips, etc.
  • Kohlenhydrate meiden. Soll heißen: Nudeln, Reis und Brot sind praktisch komplett von meiner Speisekarte verbannt. Manchmal sind Kartoffeln oder ein Wrap erlaubt.
  • Weitestgehend meide ich Wurst, Fleisch und Fett.

In der Regel sieht somit mein Ernährungsplan wie folgt aus:

Müsli zum Frühstück, Mittags gibt es in der Regel einen Salat mit Balsamicoessig und Olivenöl, Abends wird meistens warm gegessen. Beim warmen Essen bevorzuge ich Hülsenfrüchte, Gemüsesuppe oder Gemüse, Couscous/Bulgur und Quinoa.

Super gut kommt auch Skyr mit Granatapfel (hmmmm…)

Neujahrslauf
Neujahrslauf 01.01.2016 (ca. 10 Minuten vor meinem Unfall)

Dadurch, dass ich zu mindestens bis zum Dezember weiter trainiert habe und meine Ernährung jetzt gesünder ist, habe ich seit April etwa 18 kg abgenommen.

Es wäre sooo schön gewesen, wenn nicht am 01.01. mein Unfall dazwischen gekommen wäre….

Seit dem 01.01.2016 musste ich einen orthopädischen Stiefel getragen. Seit gestern (18.01.) trage ich „nur noch“ ein Art Spange am Gelenk, die ich vier Wochen anbehalten muss. Glücklicherweise darf ich langsam mit Fahrradfahren anfangen. Somit hoffe ich, dass ich wenigstens meine Kondition und mein Gewicht bis zum Halbmarathon halten kann.

 

Welche schönen Laufevents ich als „Anfänger“ mitgemacht habe, darüber erzähle ich euch beim nächsten Mal.

Keep on running…

 

Euer Norbert

Ein Kommentar bisher - Was sagst du?

  1. Susanne Backhove sagt:

    Ich habe, auch trotz des vielen Sports das ganze Jahr hindurch, in den letzten Jahren 10 kg zugenommen. Mein Setpoint schraubte sich peu à peu nach oben! Jetzt sind schon 7 kg runter. Ich habe eine Kur entdeckt, die diesen verflixten Setpoint wieder dahin bringt, wo er hin gehört!
    Ich wünsche dir baldige Genesung mit dem Fuß und weiterhin viel Erfolg!

    2016-01-22
    Antworten

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