Hockeyadrenalin, ist doch normal oder?

Wir schreiben Donnerstag, den 21. Januar 2016. Die Hallensaison der 2.Hockey-Bundesliga nähert sich dem Ende. Wir befinden uns in der Umkleidekabine, der Kersche. Eine städtische Halle in Hamburg, die der TG Heimfeld als Heimhalle nutzt.

 

Nach einem zwei stündigem Stocktraining hallen Worte wie „Geil Männer, Rissen“ durch die Umkleidekabine. Die Euphorie aufs Wochenende ist riesig, schließlich war man dem Traum von der 1.Bundesliga nie so nah wie jetzt. Noch drei Spiele, zwei davon am kommenden Wochenende. Drauf die Woche dann das große Finale beim TTK Sachsenwald, dem momentan Punktgleichen Rivalen.

Halb nackt, mit Handtuch unterm Arm, Richtung Dusche verschwindet: „Von mir aus könnten wir den Freitag überspringen, aber ich brauche den Tag leider zur Regeneration“, wird gekontert. Ich musste schmunzeln, mir ging es genauso. Jedoch würde ich den Freitag nicht nur zum Regenerieren brauchen. Ich werde ihn ebenso für mein Studium brauchen, bei dem ich mittlerweile hinterherhinke, schoss es mir durch den Kopf.

Freitag, Mittag:

In der Uni sitzend, mit den Lehrmaterialen vor der Nase, vibriert das Handy wieder und wieder. Ich werfe immer nur einen kurzen Blick aufs Handy und versuche mich nicht ablenken zu lassen. Doch dann, Nachricht vom Trainer:

 

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1.Herren Chat der TG Heimfeld

 „Jungs Kader für morgen

Gido Conni (beide breit halten)

Len Till Bü Ayk

La Tobi

Den Max Tim Tim Las

12.30 Treff

12.45 Matchplan plus Talk

3Punkte

Rissen ist beschissen“

 

 

 

 

Geil denke ich, „Rissen ist beschissen“ und kann es kaum noch abwarten. Ich frage mich wo wir am Ende der Saison stehen werden…

 

Der Trainingsalltag und mehr zum Thema Feld & Hallenhockey folgt…

 

Späterer Spielbericht…..Tim hatte Recht! 😉

 

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