Ein Plädoyer für die Eitelkeit

Geben wir es doch einfach zu, Sport zu treiben bedeutet auch, von Zeit zu Zeit seinen Blick in den Spiegel zu richten. Das mag man als oberflächlich abtun, so leicht ist es dann aber doch nicht. Ganz im Gegenteil, kann es durchaus vorteilhaft sein, den Trainingsfortschritt an Hand äußerlicher Eindrücke zu beurteilen.

Vergessen wir mal für einen Moment den gerne herbeizitierten BMI, der bei Sportlern proportional zum Trainingsumfang seine Berechtigung verliert.

Für Kraftsportler zählen andere Werte, und die Waage hilft da nur bedingt weiter, ich behaupte sogar, sie tendiert zur Lüge.

Denn während Fettgewebe eine Dichte von 0,94 g/cm3 aufweist, ist es bei Muskelgewebe schon 1,05 g/cm3. Ich erspare Euch die Mathematik: Muskeln sind rund 12 % schwerer als Fett. Mit anderen Worten: Wer Krafttraining betreibt, Muskeln aufbaut und Fett abnimmt wird zwangsläufig mit seinem Körpergewicht hochgehen. Wer denkt da noch an den BMI?

Darüber hinaus sollte man sich nicht schämen auf Erreichtes stolz zu sein.

Guckt in den Spiegel, macht Fotos. Habt kein schlechtes Gewissen dabei.

Ihr habt es Euch verdient.

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