Die Kraft der Suggestion oder wie ich lernte das Trainingsgewicht zu ignorieren

Die Situation kennt man ja: Letzte Woche noch leistungsfähig und bereit Bäume auszureißen, dann plötzlich ohne jeden ersichtlichen Grund, erschöpft, ausgelaugt, und man fragt sich unweigerlich, wie man die Woche zuvor bei den Squats zum Aufwärmen noch 100 kg ohne Probleme bewegt hat.

War es schlechter Schlaf, unzureichende Ernährung, Stress, oder aber sogar ein Mix daraus, der in schlechten Trainingssessions resultieren kann, und es auch tut, wie man jetzt wieder merkt? Vielleicht ist es auch eine sich ankündigende Erkältung.

Ich verwerfe diese Gedanken. „Das kann und darf nicht sein!“ rede ich mir ein, und gehe trotzig ein zweites Mal ans Rack. Anstatt grün zu werden, laufe ich jetzt rot an, und sollte nun einer Hulk rufen, würde ich mich bestimmt umdrehen. Ich konzentriere mich, dann sind die Wiederholungen geschafft. Schwerer als sonst, aber es war möglich.

Glücklich räume ich die Scheiben ab, und merke erst jetzt, dass ich die Scheiben verwechselt haben muss und so 10kg mehr drauf hatte.

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